World, Gold und Geldmarkt: drei Aufgaben, ungleiches Wachstum
- iShares Core MSCI World UCITS ETFWeltweite Aktien · IWDAIE00B4L5Y983
- iShares Physical Gold ETCPhysisches Gold · SGLNIE00B4ND3602
- Amundi Smart Overnight Return UCITS ETF AccEuro-Geldmarkt · CSH2LU1190417599
Daten und Berechnung
Die Winkelbreite zeigt das Gewicht der Position. Die Kacheln wachsen bei Gewinnen nach außen und bei Verlusten nach innen, auf derselben Skala. Die feine Linie markiert null; sehr kleine Bewegungen behalten eine sichtbare Mindestbreite. Die Renditen stammen aus der annualisierten Einjahresnachbildung des Portfolio-Checks in nominalen EUR, mit bereinigten Kursen und dem wöchentlichen Berechnungsraster. Die Portfoliogewichte bleiben konstant; es sind keine Renditen eines persönlichen Depots. Fondskosten sind enthalten, Steuern und Inflation nicht. Vergangene Renditen sagen zukünftige Renditen nicht voraus.
- .
- Kosten
- A
- Langfristige Annahmen
- B
- Historische Effizienz
- A
- Krisen
- B
- Diversifikation
- B
Diese Aufteilung trennt Unternehmenswachstum, Gold und eine Euro-Reserve. Ihre Stärken sind Einfachheit und niedrige Kosten. Ihre Schwäche liegt darin, dass unterschiedliche Aufgaben keine gleich starken Wachstumsquellen schaffen: Aktien dominieren weiterhin das langfristige Wachstum, während Gold ohne laufende Erträge im Preis schwankt.
Das Depot hält 60 % IWDA, 20 % SGLN und 20 % CSH2. IWDA ist ein physisch replizierter, optimierter ETF auf Industrieländeraktien. SGLN ist ein physischer Metall-ETC, kein Aktienfonds. Die Amundi-Produktliste identifiziert die ausgewählte thesaurierende Euro-Anteilsklasse; die Aufstellung enthält die Kennungen. [1][2][3]
Die Frage ist, wie viel Krisenfestigkeit Reserve und Gold hinzufügen und ob ihre Aufgaben das entgangene Wachstum rechtfertigen. Eine Geldmarktposition und ein schwankendes Edelmetall sind keine austauschbaren Schutzinstrumente.
Kosten: niedrige laufende Gebühren
Laufende Kosten von 0,16 % pro Jahr ergeben A. Die dokumentierten Produktgebühren betragen 0.20% für IWDA und 0.12% für SGLN. Die Portfolio-Gesamtsumme des Modells gewichtet die tatsächlichen Positionen und enthält auch den Geldmarktanteil. Teure Fondsverwaltung ist für diese Anlagen nicht nötig. Die größeren Zielkonflikte betreffen den Beitrag von Reserve und Gold nach Kosten. [1][2]
- Dieses Portfolio
- 13,08 %
- MSCI World
- 18,85 %
Niedrige laufende Kosten lassen mehr von der jeweiligen Anlagerendite beim Anleger. Brokergebühren, Spreads und persönliche Steuern liegen außerhalb dieser Kennzahl. Der jüngste Renditevergleich in der Kostengrafik spiegelt auch den geringeren Aktienanteil und die anderen Anlagen wider; er isoliert den Kosteneffekt nicht.
Langfristige Annahmen: der Preis der Reserve
Die Reserve nimmt 20 % des Kapitals aus dem Aktienwachstum, während Gold mit 20 % eine andere Renditeannahme und Korrelation einbringt. Die Mischung erhält B bei einem erwarteten Wachstumsabstand von -1,56 Prozentpunkte pro Jahr zum Modelloptimum. Golds Diversifikation hilft der Kombination, die Geldmarktanlage senkt aber das erwartete Wachstum des eingesetzten Kapitals.
| Portfolio und Modelloptimum | Erwartetes Wachstum | Volatilität |
|---|---|---|
| Dieses Portfolio | 6,26 % | 9,81 % |
| Wachstumsoptimum im Modell | 7,82 % | 15,25 % |
Gold liefert einen von Unternehmensgewinnen getrennten Renditemechanismus, zahlt aber keine laufenden Erträge. Sein Beitrag hängt vom Preis ab. Solche Aufgaben können nützlich sein, auch wenn sie das erwartete Wachstum nicht maximieren. [2]
Die wachstumsoptimale Referenz trägt mehr Risiko; der Abstand ist keine verfügbare Verbesserung bei gleichem Risiko. Die Effizienzgrenze hängt von Rendite-, Volatilitäts- und Korrelationsannahmen ab, ohne Inflationsabzug. Sie liefert kein Zeitsignal für eine Marktkorrektur.
Krisen: Puffer ohne garantierte Verlustgrenze
Das Modell ordnet den Großteil des simulierten Verlusts dem World-Anteil von 60 % zu. Gold liefert bei diesem Schock einen kleinen Gewinn, die Geldmarktposition verändert sich wenig. Gemeinsam begrenzen sie den Verlust auf -21,27 %, mit der Bewertung B. Der größte Teil der Widerstandsfähigkeit entsteht durch weniger Aktienkapital. Das Szenario zeigt keine Absicherungsauszahlung, die einen schweren Aktienrückgang ausgleichen könnte.
Daten und Methode
Die Grafik bildet die heutigen Portfoliogewichte anhand der wöchentlichen bereinigten Kurse des Portfolio-Checks in nominalen EUR nach. Beide Linien starten am selben Tag bei 100. Der S&P-500-Verlauf verwendet den US-Aktien-Referenz-ETF des Portfolio-Checks einschließlich Ausschüttungen. Das Portfolio wird im wöchentlichen Raster auf konstante Gewichte zurückgesetzt. Es handelt sich nicht um ein persönliches Depot. Fondskosten sind enthalten; Steuern, Inflation und Handelskosten sind ausgeschlossen. Wöchentliche Beobachtungen können tiefere tägliche oder untertägige Verluste übersehen. Als Erholung gilt die erste wöchentliche Beobachtung im gezeigten Zeitraum, die das Hoch vor dem größten Rückgang wieder erreicht.
Die Krisenbewertung verwendet einen gesonderten modellierten US-Aktienschock von 40 %. Diese historische Nachbildung bestimmt oder verändert die Bewertung nicht und ist keine Prognose.
- Dieses Portfolio
- Zurück am vorherigen Hoch: 13. November 2020
- S&P 500
- Zurück am vorherigen Hoch: 8. Januar 2021
Berücksichtigt werden nur vollständig von der gespeicherten Historie abgedeckte Krisen mit einem S&P-500-Rückgang von mindestens 10 %. Ausgewählt wird die Krise mit dem höchsten Verhältnis von Portfolioverlust zu S&P-500-Verlust. Sie zeigt, wo das Portfolio unter den untersuchten Krisen am wenigsten abfederte; sie ist nicht zwingend sein größter absoluter Verlust oder die schwerste Krise seit 1998. Die Tabelle führt alle zulässigen Vergleiche auf.
| Eine Krise im Rückblick | Dieses Portfolio | S&P 500 |
|---|---|---|
| Aktienrückgang | -7 % | -13,2 % |
| Covid-19 | -19,6 % | -28,7 % |
| Die Zinswende | -9 % | -16,7 % |
| Zollschock | -11,1 % | -20,6 % |
| Datum im Rückblick | Dieses Portfolio | S&P 500 |
|---|---|---|
| 100 | 100 | |
| 101,2 | 101,8 | |
| 101,8 | 103,4 | |
| 102,3 | 103,8 | |
| 100,5 | 101 | |
| 103 | 105,3 | |
| 104,5 | 107,8 | |
| 104,9 | 106,6 | |
| 96,1 | 91,8 | |
| 94,6 | 90,3 | |
| 85,2 | 79,4 | |
| 84,3 | 76,9 | |
| 87,4 | 79,8 | |
| 88,2 | 80,1 | |
| 93,7 | 88,6 | |
| 94,7 | 90,5 | |
| 94,7 | 89,8 | |
| 94,8 | 92,3 | |
| 96,6 | 93,3 | |
| 96 | 90,9 | |
| 96,9 | 93,7 | |
| 97,3 | 94,2 | |
| 99 | 98,6 | |
| 97,3 | 93,9 | |
| 99,7 | 97,4 | |
| 98,4 | 94 | |
| 99,7 | 96,7 | |
| 100,1 | 97,3 | |
| 100,7 | 98,1 | |
| 100,3 | 96,4 | |
| 99,7 | 95,5 | |
| 102,2 | 98,9 | |
| 101,9 | 99,5 | |
| 102,3 | 100,2 | |
| 103,1 | 102,4 | |
| 101,4 | 99,9 | |
| 101,7 | 98,8 | |
| 101,8 | 98,1 | |
| 100,6 | 98,1 | |
| 101,8 | 99,9 | |
| 103,2 | 102,5 | |
| 103,7 | 104,4 | |
| 102,5 | 101,9 | |
| 99,9 | 97,9 | |
| 103,8 | 103,2 | |
| 105,1 | 105,3 | |
| 105,2 | 105,6 | |
| 105,3 | 106,5 | |
| 104,9 | 106,5 | |
| 104,4 | 105,3 | |
| 105,4 | 105,9 | |
| 105,8 | 106,3 | |
| 106 | 106,7 | |
| 107,4 | 109 | |
| 107,3 | 109,4 | |
| 108 | 110,5 | |
| 106,5 | 107,8 | |
| 109,2 | 113,3 | |
| 109,4 | 113,5 | |
| 109,1 | 113,6 | |
| 106,4 | 111,5 | |
| 106,1 | 110,4 | |
| 109,2 | 115,4 | |
| 109,9 | 115,7 | |
| 110,7 | 117,4 | |
| 111,6 | 119,7 | |
| 112,4 | 121,4 | |
| 113,3 | 122,6 | |
| 112,8 | 121,7 | |
| 112,8 | 122,3 | |
| 113,9 | 122,6 | |
| 112,9 | 120,8 | |
| 113,4 | 120,5 | |
| 114,5 | 121,7 | |
| 114,9 | 122,2 | |
| 115,3 | 123,4 | |
| 114,7 | 124,2 | |
| 115,6 | 126,3 |
Die Simulation überträgt Anlageklassensensitivitäten aus langfristigen Volatilitäten und Korrelationen. Sie ist weder historische Krisennachbildung noch maximaler Verlust. Gold kann schwanken, wenn Liquidität benötigt wird; die SGLN-Dokumentation beschreibt zudem durch zugrunde liegendes Vermögen besicherte Verpflichtungen mit beschränktem Rückgriff. [2]
Das Modell behandelt CSH2 für beobachtete Korrelationen als stabil. Das ist eine Modellklassifikation, keine Kapitalgarantie und kein Beleg für das Verhalten einer garantierten Bankeinlage. Hier wird keine aktuelle Geldmarktrendite behauptet.
Diversifikation: getrennte Aufgaben, dominante Aktien
| Erwartete Anlageklassen | Welt | Gold | Euro-Geldmarkt |
|---|---|---|---|
| Welt | 1,00 | -0,08 | -0,16 |
| Gold | -0,08 | 1,00 | 0,10 |
| Euro-Geldmarkt | -0,16 | 0,10 | 1,00 |
Fondskorrelationen · letzte zwölf Monate
| Dieses Portfolio | IWDA | SGLN |
|---|---|---|
| IWDA | 1,00 | 0,35 |
| SGLN | 0,35 | 1,00 |
CSH2 · 20 %
Stabile Geldmarktposition: außerhalb der beobachteten Matrix, ohne zugewiesene Korrelation.
Die erwartete Anlageklassenmatrix setzt für globale Aktien und Gold -0,08 an. Dieser schwache Zusammenhang stützt die Diversifikation im Modell. Die beobachtete Fondsmatrix zeigt im jüngsten wöchentlichen Fenster dagegen einen positiven Zusammenhang. Eine langfristige Anlageklassenannahme und eine gemessene Fondskorrelation liefern unterschiedliche Belege.
CSH2 wird bei einem Gewicht von 20 % ausdrücklich als stabile Geldmarktposition eingestuft und unter der beobachteten Matrix genannt. Es wird keine beobachtete Korrelation zugewiesen. Das ist kein Hinweis auf fehlende Kurshistorie. Erwartete Geldmarktklassenkorrelationen dürfen nicht als gemessener Fondswert eingesetzt werden.
Die Bewertung B hängt von den Beiträgen hinter der Angabe 3 Wachstumsquellen ab. Gold lässt etwas erwartetes Wachstum oberhalb des Geldmarkts bestehen, nachdem der zentrale Aktientreiber ausfällt. Die Reserve verdient das Geldmarktniveau und liefert kein Wachstum darüber hinaus, kann aber Ausgaben oder Rebalancing ermöglichen. Die Aktienabhängigkeit sinkt, die Wachstumsquellen bleiben jedoch ungleich: Drei Aufgaben tragen nicht gleich stark zu unabhängigen Renditen bei.
Die physische optimierte Replikation von IWDA bedeutet nicht, dass jedes Indexgewicht einem tatsächlichen Fondsbestand entspricht. Hier werden keine Länder- oder Branchenprozentsätze wiedergegeben. Das Modell meldet außerdem fehlende wirtschaftliche Zusammensetzung und Kategorienklassifikation für undurchsichtige Positionen. Seine Zahl der Wachstumsquellen ist keine vollständige Durchsicht aller Bestände. [1]
Überlegungen zum Portfolio
Die Gesamtbewertung B spiegelt starke historische Effizienz, niedrige Kosten und etwas eigenständiges erwartetes Wachstum durch Gold wider. Die Reserve verbessert die Liquidität und begrenzt das exponierte Kapital; die Krisenbewertung B enthält weiterhin einen großen Aktienverlust. Liquidität, Diversifikation durch Gold und gezielte Crash-Absicherung bleiben getrennte Fragen; die Gesamtbewertung belegt nicht, dass alle drei Bedürfnisse abgedeckt sind.
Die Aufgabe der Reserve
Welche Ausgaben oder Umschichtungen könnte der Geldmarktanteil finanzieren? Deren Zeitpunkt beeinflusst das verfügbare Kapital. Handelszugang, Spreads und Fondsbedingungen spielen ebenfalls eine Rolle; die Einstufung als stabil ist keine Kapitalgarantie.
Ausgaben während eines Rückgangs
Könnte ein Verlust von -21,27 % mit einem Verkaufsbedarf bei Aktien oder Gold zusammenfallen? Das Szenario lässt einen erheblichen Aktienverlust bestehen und setzt keine Obergrenze. Gold und Reserve leisten unterschiedliche Beiträge, ohne eine garantierte Untergrenze für das Portfolio zu schaffen.
Golds Gewicht im Zeitverlauf
Wie würden Änderungen des Goldgewichts seine Aufgabe neben der Reserve beeinflussen? Ein gewähltes Gewicht wiederherzustellen verursacht Kosten; ohne Anpassung verändert sich die Gewichtung. Der beobachtete Zusammenhang mit Aktien und die ETC-Struktur liefern weiteren Kontext über jüngste Gewinne hinaus. [2]
Weitere Portfolios
Methode und Grenzen
Gemessen am 23. Oktober 2026, Version portfolio-score-v10. Die Historie reicht vom 22. Oktober 2016 bis zum 22. Oktober 2026. Die Bewertung nennt Copio CMA ohne Versionsjahr als zukunftsgerichtete Grundlage; die Grafikmetadaten nennen Copio Capital Market Assumptions 2026 Q4. Beobachtete Korrelationen verwenden wöchentliche Renditen über ein Jahr bis zum historischen Kursstichtag, ohne angegebene Ersatzfonds. Die Geldmarktposition gilt nach Modellklassifikation als stabil und ist von dieser Matrix ausgenommen. Unvollständige zugrunde liegende Historie und fehlende wirtschaftliche Zusammensetzung bleiben als Hinweise bestehen. Der Amundi-Beleg bestätigt ausschließlich die datierte Identität; aktuelle Rendite, Replikationsmethode oder Sicherheitenbestände werden nicht behauptet. Beispielhafte Aufteilung ohne persönliche Umstände oder Steuern.
Geschätzter Rückgang bei einem Schock von -40 % bei US-Aktien. Historische Renditen sind gemäß der Berechnung des Portfolio-Checks annualisiert und in Euro ausgewiesen.
So analysiert copio Portfolios ↗Quellen
- iShares Core MSCI World UCITS ETF: September-Factsheet ↗Stichtag:
Abgerufen am 22. Oktober 2026. Portfoliodaten vom 30. September 2026; Produktmerkmale vom 5. Oktober 2026. Hashwerte der archivierten PDF und Textauszüge werden intern aufbewahrt.
- iShares Physical Gold ETC: September-Factsheet ↗Stichtag:
Abgerufen am 22. Oktober 2026. Portfoliodaten vom 30. September 2026; Produktmerkmale vom 5. Oktober 2026. Hashwerte der archivierten PDF und Textauszüge werden intern aufbewahrt.
- Amundi-ETF-Produktliste: thesaurierende EUR-Anteilsklasse ↗Stichtag:
Abgerufen am 22. Oktober 2026. Ausschließlich datierter Identitätsnachweis anhand eines archivierten Webauszugs. Keine Ableitung aktueller Rendite, Replikation, Sicherheiten oder Kapitalgarantie.