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Flex-Budget: den ganzen Monat mit einer einzigen Zahl steuern

Ein Flex-Budget plant Fixkosten und Sparen einzeln und führt alle Alltagsausgaben als einen Betrag. Wie es funktioniert, wann es besser ist und wie Sie starten.


Ein Flex-Budget führt alle Ihre Alltagsausgaben als eine einzige Zahl. Fixkosten, Sparen und unregelmäßige Jahreskosten werden weiterhin Zeile für Zeile geplant. Alles andere, vom Wocheneinkauf über das Abendessen im Restaurant bis zu neuen Schuhen, teilt sich einen gemeinsamen Betrag. Im Laufe des Monats bleibt nur noch eine Frage: Wie viel ist davon noch übrig? Dieser Artikel erklärt, wie ein Flex-Budget funktioniert, wann es Umschlägen überlegen ist und wie Copio es umsetzt.

Alle Zahlen stammen aus einem fiktiven Beispielhaushalt: eine 27-jährige Person mit Hochschulabschluss, alleinstehend, zur Miete in Köln und seit rund drei Jahren im Beruf, mit 2.780 € netto im Monat (52.000 € brutto im Jahr, Steuerklasse I, ohne Kirchensteuer). Das Gehalt orientiert sich am Median-Einstiegsgehalt von Hochschulabsolventinnen und -absolventen, laut Stepstone 45.000 bis 47.000 € brutto im Jahr. Die Ansichten stammen aus der Copio-App.

Warum eine Zahl statt sieben

Ein klassisches Kategorienbudget verlangt, dass Sie jeden Monat fünf bis sieben Umschläge planen und verfolgen. Das ist genau, und es macht viel Arbeit. Die meisten Menschen wollen gar nicht sieben Budgets verwalten. Sie wollen wissen, ob sie am Freitag zum Abendessen zusagen können.

Das Flex-Budget beantwortet genau diese Frage. Bekannt gemacht hat die Methode die amerikanische Budget-App Monarch, die sie als drei Töpfe beschreibt: fix, nicht monatlich und flexibel. Fixe und nicht monatliche Kosten werden im Voraus geplant und dann weitgehend in Ruhe gelassen. Nur der flexible Topf braucht im Laufe des Monats Aufmerksamkeit.

Außerdem verschieben sich Ausgaben ganz natürlich zwischen den Kategorien. Ein Monat mit mehr Restaurantbesuchen hat oft weniger Shoppingtouren. Im Umschlagbudget sehen Sie dann einen Umschlag im Minus und einen im Plus und schichten um. Im Flex-Budget gleicht sich das einfach aus.

So wird das Flex-Budget berechnet

In Copio folgt der Plan einer einzigen Gleichung:

Einkommen - Fixkosten - Sparen und Investieren - jährliche Rücklagen - Flex-Budget = Puffer

Für unseren Haushalt im November:

ZeileBetrag
Erwartetes Einkommen2.780 €
Fixkosten (Warmmiete, Strom und Internet, Versicherungen)-920 €
Sparen und Investieren, zuerst zurückgelegt-550 €
Jährliche Rücklage (Urlaub im kommenden Juli)-100 €
Flex-Budget-878 €
Puffer332 €

Der Flex-Betrag ist keine Schätzung. Copio schlägt ihn auf Basis Ihrer variablen Ausgaben der letzten drei Monate vor, und Sie passen ihn an. Der Puffer ist bewusst vom Flex-Budget getrennt: Er ist die Reserve, die eine schlechte Woche auffängt, damit Mehrausgaben einen Platz haben, bevor sie Ihre Ersparnisse erreichen.

Den Monat vorbereiten: ein Betrag, beobachtete Kategorien nach Wahl

Der Flex-Plan sieht aus wie der Umschlagplan, mit einem Unterschied: Der variable Teil ist eine einzige Zeile, „Flex budget“ (Flex-Budget), mit ihrem Betrag und einem Balkendiagramm Ihrer tatsächlichen Ausgaben der letzten Monate.

Die Screenshots zeigen die englische Oberfläche der App.

Die Novemberplanung in Copio in der Flex-Variante: links „Plan the month“ (den Monat planen) mit dem Bereich „Everyday spending“ (Alltagsausgaben), einem einzigen „Flex budget“ von 878 €, dem Hinweis „€558.00 of flex not assigned to a watch“ (558 € keiner Beobachtung zugeordnet), Dining 180 € und Shopping 140 € als „watched“ (beobachtet) und Vorschlägen wie „Watch Groceries ~ €310.00“, darunter „€332.00 added to your buffer“; rechts „Renew in one tap“ (mit einem Tipp verlängern): Die Karte „Your November plan is ready“ (Ihr Novemberplan ist fertig), in der Kelly den zuletzt bestätigten Plan übernimmt, mit Fixed charges 920 €, Savings & investment 550 €, Annual provisions 100 €, Flex budget 878 €, den beobachteten Kategorien und 332 € „Buffer“ (Puffer), dazu die Schaltflächen „Validate“ (bestätigen) und „Adjust first“ (erst anpassen)

Innerhalb des Flex-Budgets können Sie eine Kategorie beobachten, die Sie im Auge behalten wollen. Unser Haushalt beobachtet Restaurants (180 €) und Shopping (140 €). Die übrigen 558 € des Flex-Budgets sind keiner Beobachtung zugeordnet. Eine beobachtete Kategorie ist eine Anzeige: Ihr Fortschritt erscheint in einer eigenen Zeile, aber es fließt nie Geld hinein oder heraus. Wenn Sie sie enger steuern wollen, ist das der Moment, über Umschläge nachzudenken.

Das Monatsritual, reduziert auf einen Tipp

Der größte Unterschied zu Umschlägen zeigt sich am Monatsende. Statt den Plan neu aufzubauen, bereitet Copio den Plan für den nächsten Monat auf Basis Ihres zuletzt bestätigten Plans vor. Sie sehen den Vorschlag (Fixkosten, Sparen, Rücklagen, Flex-Betrag, beobachtete Kategorien und Puffer) und bestätigen ihn mit einem Tipp oder passen ihn vorher an.

Ihre monatliche Zustimmung bleibt. Der Aufwand fällt weg.

Im Laufe des Monats: eine Leiste und ein schraffierter Puffer

Sobald der Monat begonnen hat, besteht die Flex-Ansicht aus einer einzigen Leiste. Am 19. Oktober hat unser Haushalt 226,20 € von 878 € übrig, nach 651,80 € Ausgaben. Die Markierung zeigt das heutige Datum, sodass Sie auf einen Blick sehen, ob Sie dem Monat voraus sind oder hinterherhinken. Die schraffierte Zone am Ende der Leiste ist der Puffer: Ist das Flex-Budget aufgebraucht, gehen Ausgaben zuerst zulasten des Puffers, bevor daraus eine Überziehung wird.

Der Oktober in der Flex-Ansicht von Copio am 19.: oben das Balkendiagramm mit 2.121,80 € im Oktober, darunter „Oct · Flex budget“ mit 226,20 € „left from a €878.00 flex budget“ (übrig von einem Flex-Budget über 878 €), eine Leiste mit 651,80 € ausgegeben, Markierung „19 Oct“ und schraffierter Zone „Buffer: €332.00“ (Puffer); unter „Watched categories“ (beobachtete Kategorien) Dining bei 147,60 € von 180 € und Shopping bei 159,60 € von 140 € in Orange; unter „In your flex this month“ (in Ihrem Flex diesen Monat) Groceries 204,80 €, Leisure 57,60 €, Transport 42,20 € und Subscriptions 40 €; ganz unten die Schaltfläche „Rebalance“ (Umschichten)

Unter der Leiste zeigen die beobachteten Kategorien ihren eigenen Fortschritt. Shopping liegt mit 159,60 € über den geplanten 140 € und erscheint in Orange. Das ist eine Information, keine Strafe: Insgesamt sind im Flex-Budget noch 226,20 € übrig. Alles andere, was im Flex-Budget ausgegeben wurde, ist darunter aufgelistet. So wissen Sie, wohin das Geld geflossen ist, ohne jede Zeile geplant zu haben.

Braucht der Monat eine Korrektur, öffnet „Rebalance“ (Umschichten) den Plan dieses Monats im Editor.

Wann das Flex-Budget die bessere Wahl ist und wann nicht

Ein Flex-Budget funktioniert am besten, wenn:

  • Sie eine einfache Routine wollen, die Sie über Jahre beibehalten.
  • sich Ihre variablen Ausgaben von Monat zu Monat zwischen den Kategorien verschieben.
  • Sie bereits vernünftige Gewohnheiten haben und Überblick suchen, keine Kontrolle.

Umschläge sind besser, wenn:

  • Sie eine bestimmte Gewohnheit ändern wollen und sie dafür in einer eigenen Zeile brauchen.
  • Ihnen die Details Freude machen.

Nichts davon ist endgültig. Wenn Sie in Copio von Flex zu Umschlägen wechseln, schlägt die App auf Basis Ihrer bisherigen Ausgaben eine Aufteilung des Flex-Betrags vor, die Sie bestätigen. Beim Wechsel zurück werden die Umschläge zusammengezählt. Fixkosten, Sparen, Rücklagen und Puffer bleiben, wie sie sind.

Umschlagmethode oder Flex-Budget: So treffen Sie die Wahl

Werbehinweis: Dieser Artikel wird von Copio veröffentlicht. Der Haushalt und seine Zahlen sind fiktiv und dienen ausschließlich der Veranschaulichung.

FAQ

Was ist ein Flex-Budget?

Ein Flex-Budget ist ein Monatsbudget, in dem Fixkosten, Sparen und unregelmäßige Jahreskosten Zeile für Zeile geplant werden, während sich alle variablen Ausgaben wie Lebensmittel, Restaurants, Mobilität und Shopping einen gemeinsamen Betrag teilen. Im Laufe des Monats verfolgen Sie nur eine Zahl: wie viel von diesem Betrag noch übrig ist.

Wie berechne ich mein Flex-Budget?

Gehen Sie von Ihrem monatlichen Nettoeinkommen aus. Ziehen Sie die Fixkosten ab, den Betrag, den Sie sparen und investieren wollen, einen monatlichen Anteil für unregelmäßige Jahreskosten und einen kleinen Puffer für Unerwartetes. Was übrig bleibt, ist Ihr Flex-Budget. Copio schlägt den Betrag auf Basis der Umsätze Ihrer letzten drei Monate vor, damit Sie nicht mit einer Schätzung beginnen.

Ist ein Flex-Budget dasselbe wie die 50/30/20-Regel?

Nein. Die 50/30/20-Regel teilt das Einkommen nach festen Prozentsätzen auf: 50 % für Notwendiges, 30 % für Wünsche, 20 % fürs Sparen. Ein Flex-Budget geht von Ihren tatsächlichen Fixkosten und Ihrem eigenen Sparziel aus, und der variable Betrag ist das, was übrig bleibt. Es passt sich Ihrer Situation an statt einem festen Verhältnis.

Kann ich im Flex-Budget trotzdem eine einzelne Kategorie im Blick behalten?

Ja. In Copio können Sie eine Kategorie, zum Beispiel Restaurants, mit einem eigenen Betrag innerhalb des Flex-Budgets beobachten. Eine beobachtete Kategorie zeigt ihren eigenen Fortschritt, aber es fließt kein Geld hinein oder heraus: Sie ist eine Anzeige innerhalb des Flex-Budgets, kein eigener Umschlag.